Kinder der Hoffnung

Stirbt die Hoffnung echt zuletzt
oder ist sie schon gestorben?
Ich habe mich hineinversetzt
und die Laune mir verdorben.

Doch vielleicht finde ich sie wieder,
zumindest mal für eine Weile.
Oft schlage ich mein Trübsal nieder, 
wenn ich meine Gedanken teile.

Viel zu oft hör ich euch sagen:
„Mir fehlt die Zuversicht,
Verantwortung für'n Kind zu tragen,
während die Welt zerbricht.“

Ich red nicht von und nicht mit denen,
die gar nicht daran denken,
und sich kein bisschen danach sehnen,
der Welt Hoffnung zu schenken.

Zwar brauchen wir auch deren Kinder,
um diese Welt zu heilen.
Doch nie wird der Planet gesünder,
wenn wir uns nicht beeilen.

Wir haben sie nicht mehr: Die Zeit,
uns aus der Pflicht zu schleichen.
Wir können nur mit Einigkeit
die Heilung noch erreichen.

Es gibt leider kein Krankenhaus
für Krankheiten der Erde.
Doch kenn'n sich viele damit aus
aus unsrer Menschen-Herde.

Wer soll denn helfen, wenn nicht ihr,
ihr kurzsichtigen Leute?
Natürlich teilen Ängste wir,
im Gestern, Morgen, Heute.

Wenn wir verantwortungsvoll denken,
kann sich nur eins ergeben:
„Wir müssen weiter Leben schenken;
uns vehement erheben!“

Sie nennen sich zwar hart: „Die letzte
Generation“ auf Erden.
Doch meine Hoffnung ich stets setzte
auf positives Werden.

Verweigre dich dem Fatalismus!
Ansonsten nimm sie ernst!
Und klammerst du dich an den Fiskus,
du dich vom Ziel entfernst.

Drum lasst gerad' in diesem Land
nicht alle Hoffnung fallen!
Nehmt alle Menschen an die Hand,
die's immer noch nicht schnallen.

Lasst Spermien Eizellen befruchten
und adoptiert die Waisen!
Wenn wir nach Erdenrettung suchten,
werd'n Enkel noch zu Greisen. 

Generationen werden wandeln,
wenn wir zusammenhalten.
Vereint im Geiste und im Handeln
könn' wir die Welt gestalten.

Worte haben Kraft

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